Amnesty International Queeramnesty Köln

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Queeramnesty Köln

Gruppentreffen:


Wir treffen uns an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Kölner Bezirksbüro Domstraße 56.

Interessenten sind herzlich willkommen. E-Mail: koeln(at)queeramnesty.de


Vorschau:

9.12.2016 – Einmischung unerwünscht! Zivilgesellschaft unter Druck

Zweites Kölner Forum zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Seit geraumer Zeit geraten weltweit große Teile der unabhängigen und kritischen Zivilgesellschaft immer stärker unter Druck. Nicht nur in Russland, in der Türkei oder in China schränken Regierungen zivilgesellschaftliches Engagement massiv ein: Mit Gesetzen, bürokratischen und steuerlichen Auflagen, Schikanen, Hetzkampagnen in den Medien, geheimdienstlichen Methoden und offener Repression wird gegen missliebige Initiativen und Nichtregierungsorganisationen vorgegangen. Personen, die sich für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, freie Gewerkschaften oder Umweltschutz einsetzen, werden eingeschüchtert, bedroht, kriminalisiert und offen verfolgt. Nur ein Bruchteil der Vorfälle gelangt an eine breitere Öffentlichkeit.

Wie gehen Betroffene mit dieser Entwicklung um? Und was lässt sich hier in Köln dagegen tun? Wie kann bürgerschaftliches Engagement helfen, zivilgesellschaftliche Freiräume in der Welt zu verteidigen? Und wie kann die Stadt Köln hierfür ihre internationalen Kontakte nutzen?

Mit Gesprächen, kurzen Filmen und Live-Schaltungen werden in der Veranstaltung Einblicke in die aktuelle Entwicklung gegeben und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Internationale Gäste und präsentierte Beispiele kommen aus Tunesien, Russland und der Türkei.

Moderation: Diana Hodali (Freie Journalistin und Medientrainerin, u.a. Deutsche Welle)

Es kooperieren Volkshochschule und Amnesty International.

Freitag, 9. Dezember 2016, 20 Uhr FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt Cäcilienstraße 29-33


26.10.2016 – Queer in der Ukraine – Leben ohne Antidiskriminierungsschutz.

Andriy Maymulakhin, Koordinator von Nash Mir aus Kiew, berichtet von seinen Erfahrungen.

Die LGBTI-Bewegung in der Ukraine befindet sich am Scheideweg. Während die Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Transitabkommen dazu beigetragen haben, dass Ende des Jahres 2015 endlich ein Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet wurde, und die Partei von Präsident Petro Poroschenko öffentlich die Diskriminierung von LGBTI verurteilt, bleibt die Zivilgesellschaft tief gespalten, wenn es um den Umgang mit sexuellen Minderheiten geht. Die neu erkämpfte Freiheit ermöglicht mehr zivilgesellschaftliches Engagement, etwa für Transgender und die Verbreitung wohlmeinender Presseberichte. Diskriminierung und Gewalt gehören jedoch nach wie vor zum Alltag vieler queerer Menschen. Homophobie ist tief verankert in der ukrainischen Gesellschaft und wird von der ukrainisch-orthodoxen Kirche weiter offiziell verbreitet. Auch Vertreter vermeintlich liberal gesinnter Parteien wie der Democratic Alliance von Vasyl Gatsko stellen die Erhaltung sogenannter konservativer Familienwerte in den Mittelpunkt ihrer politischen Agenda.

Andriy Maymulakhin ist Mitbegründer und Koordinator der ukrainischen Nichtregierungsorganisation für Schwule und Lesben „Nash Mir“, die sich für den Schutz der Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) einsetzt. Auf Einladung von Amnesty International trifft er mit deutschen Regierungs- und Verbandsvertretern zusammen und berichtet u.a. in Köln aus erster Hand über seine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung und der aktuellen Situation vor Ort.

Andriy Maymulakhin (links) bei der Vortragsveranstaltung am 26. Oktober in der Alten Feuerwache


06.08.2016 – CSD Bonn

Queeramnesty Köln und der Amnesty International Bezirk Bonn informierten auf dem lesbisch-schwulen Sommerfest in Bonn über aktuelle Menschenrechtsverletzungen an LGBTI weltweit.

Ammelie Mails-Kurz, Moderatorin auf der CSD-Bühne in Bonn interviewt Gerold Scholte-Meyerink und Friedhelm Zsack zur Arbeit von Amnesty International Deutschland und QUEERAMNESTY Köln im Besonderen.

Friedhelm (links) und Gerold sprechen über Menschenrechtsverletzungen an LGBTI und laden ein zum Infostand.


04.07.2016 – ColognePride 2016

Sehr schöne CSD-Demo heute! Mit wichtigen Statements zur Situation in Deutschland, Solidaritätsbekundungen mit den Opfern und den Angehörigen vom Attentat in Orlando sowie Forderungen für den Schutz von queeren Flüchtlingen. Das ZDF war für eine Weile mit auf unserem Bus dabei und unsere Transparente und Forderungen somit auch kurz in den heute Nachrichten zu sehen. (gsm)


11.06.2016 – Vorbereitungen für die ColognePride

Wie jedes Jahr versuchen wir, das diesjährige CSD-Motto ("anders.Leben") kreativ in eine passende Aktion umzusetzen.

Unser Haupttransparent

Gerold und Jan hinterlassen bleibende Spuren


26.05.2016 – Come Together Cup 2016

Ein wunderbarer Tag auf dem Come together Cup...mit vielen Gesprächen mit interessierten Menschen, die sich über Menschenrechtsverletzungen an LSBT*I* informieren wollten und auch gespendet haben. Vielen Dank dafür! Direkt neben uns: die netten Leute von Queer Salam e.V., die sich für queere Geflüchtete einsetzen.

Unser Info-Stand auf dem CTC

Gelebtes Motto: #gemeinsamergehtsnicht


14. – 16.05.2016 – Jahresversammlung 2016

Letztes Wochenende fand wie jedes Pfingstwochenende die bundesweite Jahresversammlung der deutschen Sektion von Amnesty International statt – dieses Jahr in Neuss. Queeramnesty Köln war natürlich auch mit dabei. In ihrer Abschlusserklärung bekräftigte die Jahresversammlung sowohl die Amnesty-Kritik am aktuellen EU-Türkei-Abkommen als auch an den deutschen Asylrechtsverschärfungen der vergangenen Monate – insbesondere den neuen Schnellverfahren, mit denen unter anderem Menschen, die aus sogenannten "sicheren" Herkunftsländern kommen, ein faires Asylverfahren verwehrt wird. Davon sind vor allem auch LGBTI betroffen, die in ihren Herkunftsländern Marokko, Algerien und Tunesien ständig mit Drangsalierungen und Verfolgung rechnen müssen, und denen nun zukünftig in Deutschland die Abschiebung droht. (gsm)


16.03.2016 – Lit.Cologne 2016

Heute waren wir mit einem Info-Stand auf der Lit.Cologne in der Comedia....viele nette Gespräche, interessierte Besucher_innen und etliche Unterschriften für unsere Belarus-Petitionen.

Friedhelm und Jan auf der Lit.Cologne


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